Start am Alpenbrevet 2019


Am 24. August 2019 findet das Alpenbrevet statt. Um 06.45 h morgens werde ich am Start der in Andermatt stehen. Kurzfristig habe ich mich dazu entschlossen, die Platin Strecke unter die Räder zu nehmen. Die Route ist 264 km lang und ist mit einer Steigung von 6'831 m gespickt. Die Runde geht über fünf Pässe: Susten, Grimsel, Nufenen, Lukmanier und Oberalp. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.


Ein spannendes, emotionales RAAM ist Geschichte


Bilder; Martin Kuhn


Das Race across America - RAAM 2019 ist Geschichte. Nach 11 Tagen, 9 Stunden und 52 Minuten erreichte ich zum zweiten Mal nach 2015 das Ziel in Annapolis als Finisherin. Ich war überglücklich, dass härteste Ultracycling Race erneut geschafft zu haben. Heuer ein sehr emotionales, spannendes Rennen.

 

Es waren erstmals acht Frauen am Start, so viele wie noch nie zuvor. Vier davon haben das RAAM in der Vergangenheit bereits gewonnen. Ein breites, spannendes Teilnehmerinnenfeld also.

 

Bis Rennhälfte führte ich das Feld overall mit einem grossen Vorsprung an. Ich bin super in das Race gestartet. Physisch war ich super vorbereitet und parat. - Dann (leider) hatte ich grosse Mühe mit dem Schlafentzug. Mein Kopf machte nicht mehr mit (Neurologische Reaktionen) und ich musste eine fast 30stündige Pause einlegen. In intensiven Gesprächen mit meiner Crew (Martin Kuhn als Navigator konnte mir positive Fakten vorlegen) entschied ich mich, weiter zu fahren. Dies mit neu definierten Zielen vor Augen. Ich wollte Queen of de Mountains und Queen of the Prairie werden und gleichzeitig meine Kategorie (unter 50jährige) gewinnen. Diese drei Ziele habe ich denn auch erreicht. Und overall konnte ich mit Rang drei noch auf das Podest fahren. Darauf bin ich sehr stolz und gleichzeitig bin ich mega glücklich, dass ich die mentale Kraft und Stärke hatte, wieder ein zu steigen und das Race fortsetzen wollte/konnte. Dank meinem Team und meinem Coach war dies erst möglich.

 

Viele neue Erfahrungen, tiefe Emotionen und viel Neues durfte ich erleben. Ja, ich wollte overall gewinnen und meine Zeit von 2015 (10 Tage, 21. Stunden) unterbieten. Dies ist mir leider nicht gelungen. Dennoch ziehe ich ein äusserst positives Fazit.

 

Ich bedanke mich bei den Veranstaltern für ihren enormen Einsatz. Bei meinem Hammer Team (Bubu, Martin, Sims, Daniel, Rita, Marianne, Lenka, Matthias, Wolfli und Ände) für ihren riesigen Einsatz für mich. Ich weiss, dass ich ohne sie alle es nie geschafft hätte. Für diese riesige Unterstützung bin ich äusserst dankbar. Auch meinen vielen Fans, die mir Nachrichten zukommen liessen oder mich einfach still verfolgten für den mega Support. DANKE!

Auch mega war die Medienresonanz. Vielen Dank allen Medienschaffenden für die Berichterstattung. Im Hintergrund viel gemacht haben Regula Späni (Medienverantwortliche) und Rolf Meichle (Management / Sponsoren). All meinen Partnern danke ich für die grosse Unterstützung, ohne die es nicht gehen würde. 

 

Etwas später werde ich einen ausführlicheren Race - Bericht veröffentlichen. Geschmückt mit weiteren Bild- und Tondokumenten.

 

Sportliche Grüsse

ISA